Zeitgeschichte der Haartransplantation

1939
1939
1939 beschrieb der japanische Dermatologe erstmals die Punchtechnik.
Die Stanztechnik, erzeugte jedoch nur sehr unnatürliche und büschelige Ergebnisse.
Allerdings wurde der Eingriff nur bei Brandopfern durchgeführt, bis zur Weiterentwicklung der Punchtechnik im Jahre 1960.
1986
1986
1986 stellte der Münchener Arzt Manfred Lucas in London die Mini- bzw.Micrografts,eine flächendeckende Behandlung vor. Dabei wird ein Hautstreifen aus dem Haarkranz entnommen. Diese werden dann in mittlere und kleine Haarteile mit Haarwurzel gegliedert und in die gewünschten Gebiete eingesetzt.
1990
1990
1990 wurdedie Mini- bzw.Micrografts Technik weiterentwickelt und es entstand die FUT (Follicular Unit). Auch hier wird ein Hautstreifen aus dem Haarkranz entnommen, nur wird hierbei ein hochauflösendes Mikroskop eingesetzt der die natürlichen Bündlungen des Haares zergliedert. Nachteilig ist, dass die Narbe die sichtbar bleibt.
Heute
Heute
Die zurzeit modernste Technik der Haartransplantation ist die FUE (Follicular Unit Extraction). Die aus dem Haarkranz durch eine Hohlnadel einzeln gewonnenen Wurzeln werden in die gewünschten Bereiche eingesetzt.Hierfür werden winzig kleine Schnitte mit speziell angefertigten Klingen mit einer Breite von ca. 0,6-1,5 mm gesetzt. Das anschließende Einsetzen der Wurzeln erfolgt mit einer Pinzette. Dabei muss der richtige Winkel des Haares beachtet und eine zum Empfängerareal passende Dichte des Haares gewählt werden. Der Vorteil dieser Methode ist neben der Wirksamkeit, dass keine Narben hinterlassen werden.

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