Trustpilot

Magenverkleinerung

Millionen Menschen leiden unter Übergewicht. Bei einem Großteil ist dieses stark ausgeprägt und beeinträchtigt immens die Gesundheit.

Neben zahlreichen Erkrankungen wie Diabetes Typ 2, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Leiden, welche als Folge von Adipositas auftreten, ist auch das eigene Wohlbefinden oftmals stark eingeschränkt.

Sind die konservativen Therapiemöglichkeiten bei schwer adipösen Menschen ausgeschöpft und kann der Patient aus eigener Kraft nicht mehr abnehmen, kann eine Magenverkleinerungsoperation in Frage kommen.

01

Beratung
Wir beraten Sie persönlich oder telefonisch bezüglich der Magenverkleinerung in Rücksprache mit unserem Partnerchirurgen.

02

Behandlung
Die Behandlung erfolgt nach detaillierter Aufklärung und verschiedenen Untersuchungen von unserem Spezialisten.

03

Erfolg
Mit einer detaillierten Ernährungsberatung starten Sie in Ihr neues Leben – und wir sind stets an Ihrer Seite. Schritt für Schritt, bis zum gewünschten Erfolg.

Operationsmöglichkeiten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten einer Magenverkleinerung. Welche am besten für den Patienten geeignet ist, hängt von den individuellen Gegebenheiten ab und wird im Vorhinein mit dem Chirurgen besprochen und festgelegt.

In der Adipositaschirurgie wird zwischen restriktiven Operationsverfahren und malabsorptiven Operationsverfahren unterschieden.

Die restriktiven Verfahren haben zum Ziel die Aufnahmekapazität des Magens einzuschränken. Durch die darauffolgende Reduktion der Nahrungsaufnahme, verringert sich das Gewicht stetig.

Bei der malabsorptiven Operationstechnik werden die Verdauungspassagen gekürzt, was zu geringerer Verwertung der Nahrung kommt – bei gleichbleibender Nahrungsaufnahme.

Die Schlauchmagenoperation

Die Schlauchmagenoperation ist ein restriktives Verfahren. Der Chirurg entfernt einen großen Teil des Magens, woraufhin ein kleinerer, schlauchförmiger Magen entsteht. Das Fassungsvermögen des neuen Magens wird auf etwa 100 – 150 ml begrenzt, während ein normaler Magen ein Volumen von circa zwei bis drei Litern hat. Durch das geringe Fassungsvermögen des neuen Magens kann der Patient weniger essen und reduziert folglich an Gewicht.

Der Magenbypass

Ebenfalls eine sehr häufig durchgeführte Operation ist der Magenbypass. Es handelt sich um eine restriktiv-malabsorptive Operation, welche viele Jahre und auch noch heute in manchen Klinken als die am häufigsten durchgeführte Operation zur Behandlung von Adipositas gilt. Beim Magenbypass, oder „Roux-en-Y gastric bypass“, wie er nach seinem Entwickler Dr. César Roux genannt wird, wird der Magen verkleinert und die Darmlänge gekürzt.

Die Transit Bipartition

Die Transit Bipartition nach Santoro (dt: „intestinale Zweiteilung“) ist ein neues Verfahren zur Behandlung von Diabetes Typ 2. Neben einer standardmäßigen Schlauchmagenbildung wird eine Verbindung zwischen dem unteren Dünndarm und dem unteren Teil des Magens hergestellt. Dadurch, dass ein Teil der Nahrung den normalen Weg geht, kommt es zu einer erheblichen Minderung der Erscheinungen der Malabsorption.

SADI S

Bei der Single anastomosis duodeno-ileal bypass with sleeve gastrectomy, oder kurz: SADI-S handelt es sich ebenfalls um ein neues Verfahren, welches die Schlauchmagenverkleinerung mit einer malabsorptiven Komponente ergänzt.
Dieser Eingriff eignet sich gegebenenfalls als zweiter Schritt bei starker Adipositas, wenn die Schlauchmagenverkleinerung noch nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat.

Das Magenband

Ein weiteres restriktives Verfahren ist das Magenband. Durch die Implantation des Magenbandes, wird das Volumen des Magens eingeschränkt, indem es die Öffnung zum Restmagen und Verdauungstrakt einengt. Das Magenband ist eine Art Schlauch aus Silikon und lässt sich von innen mit Flüssigkeit befüllen und somit aufdehnen. Mit dem Füllungszustand des Schlauches verändert sich der innere Durchmesser dessen und es kann von außen den Durchlass vom Vormagen in den Restmagen steuern.  Das Magenband weist verhältnismäßig ein hohes Therapieversagen auf, weswegen wir diesen Eingriff nicht anbieten.

magenballon-grafik

Der Magenballon

Der Magenballon ist eine endoskopisch-interventionell Methode, folglich nicht-operativ. Der Magenballon wird oral in den Magen eingeführt und dort mit einer sterilen Kochsalzlösung gefüllt. Der Ballon nimmt somit Platz im Magen ein und das Sättigungsgefühl wird beim Verzehr von Nahrung schneller erreicht. Nach circa sechs Monaten wird der Magenballon wieder entnommen. Der Magenballon wird vor allem zur Operationsvorbereitung bei Patienten dieaufgrund der extremen Adipositas ein besonders hohes Operationsrisiko haben, eingesetzt. Wir empfehlen diese Therapiemethode nicht, da das Risiko einer Gewichtszunahme nach der Entfernung des Ballons zu groß ist.

Preise & Leistungen

Schlauchmagenoperation

ab 4.900,00 €

Komplette Diagnostik – Interne, kardiologische und Adipositas Diagnostik

Psychologische Betreuung

3-4 Übernachtungen im Krankenhaus inkl. Verpflegung

Magenbypass

ab 5.550,00 €

Komplette Diagnostik – Interne, kardiologische und Adipositas Diagnostik

Psychologische Betreuung

3-4 Übernachtungen im Krankenhaus inkl. Verpflegung

Transit Bipartition

ab 5.500,00 €

Komplette Diagnostik – Interne, kardiologische und Adipositas Diagnostik

Psychologische Betreuung

3-4 Übernachtungen im Krankenhaus inkl. Verpflegung

Immer inklusive

Kompletter Transferservice

Krankenhausaufenthalt

Blutabnahme und Laborkosten

Deutschsprachige Betreuung

Nachsorge & Notfallkontakt bei unserem Partnerchirurgen in Deutschland

Persönliche Beratung

Kontrolltermine

Medikamente im Krankenhaus

Beratung und Betreuung vor und nach der Operation

Scroll to Top